Atomkraft, nein danke! - erst recht nach Störfall in Schweden
Wie sicher sind Atomkraftwerke? - diese Frage ist nicht neu, aber leider immer wieder aktuell. Während man osteuropäischen Atomkraftwerken spätestens nach Tschernobyl nur wenig Vertrauen in Punkto Sicherheit entgegen bringt, hat sich jüngst bewiesen, dass Atomkraftwerke in hoch entwickelten Industrieländern wie Schweden genauso störanfällig sind. Denn was für Schweden gilt, das gilt auch für Atomkraftwerke in Europa und weltweit. Naiv, wer hier noch behauptet, in deutschen Atomkraftwerken könne dies nicht passieren - diese wären sicher.
Dass Atomkraftwerke zudem nicht unbegrenzt belastbar und einsatzbereit sind, zeigte sich jetzt in der Hitzewelle, als etliche von ihnen heruntergefahren werden mussten, da nicht mehr ausreichend Kühlwasser vorhanden war.
Gerade zu einer Zeit, in der die CDU uns glauben machen will, dass Atomkraft das einzige Mittel sei uns unabhängig von den Ölreserven zu machen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten würde, zeigt sich deutlich, dass Atomkraft wahrlich die falsche Lösung hierfür ist.
Tschernobyl ist gerade mal 20 Jahre her; an den Folgen leiden noch heute Millionen von Menschen. Diesmal sind wir mit einem "blauen Auge" davon gekommen- doch Schweden ist nicht weit- und Esensham in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.
Die Grüne Forderung nach dem Ausbau von umweltverträglichen Energieformen (Sonnen-, Wind- und erneuerbarer Energie) und dem Atomausstieg muss daher weiter forciert und umgesetzt werden.